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Fachkonferenz Englisch der Theodor-Litt-Realschule (Stand 2014)

Hier einige Informationen zu folgenden Schwerpunkten:

1. Englischunterricht in der Erprobungsstufe (Kl. 5+6)
2. Leistungsbeurteilung im Fach Englisch
3. Kompetenzerwartungen im Fach Englisch am Ende der 10. Klasse
4. Mündliche Prüfungen in Klasse 9 und 10

 

1. Englischunterricht in der Erprobungsstufe (Kl. 5+6)

Was unterscheidet den Englischunterricht der Grundschule vom Englischunterricht in der Sekundarstufe?

Typisch für den Englischunterricht an Grundschulen sind ein/e
• starke Handlungsorientierung (Rollen- und Bewegungsspiele)
• modularer, nicht lehrgangsmäßiger Aufbau
• besondere Förderung der rezeptiven Fähigkeiten (Sehen, Hören) sowie des Sprechens
• nachrangige Behandlung von Lese- und Schreibfertigkeiten
• Vermeidung von Diktaten und Vokabeltests
• Förderung des experimentellen Umgangs mit der Fremdsprache, Schaffung von Freiräumen,
Chancen und Möglichkeiten die Sprache anzuwenden
• hohe Fehlertoleranz
• rein implizite Behandlung grammatischer Phänomene innerhalb situativer Kontexte
• diagnoseorientierte Leistungsbewertung

Im Gegensatz dazu zeichnet den Englischunterricht in der SI eher eine
• Betonung sprachlicher Korrektheit
• systematische, regelorientierte Behandlung grammatischer Phänomene
• Fokussierung auf Lese- und Schreibfertigkeiten
• Lehrbuchorientierte, lehrgangsmäßige Gestaltung des Unterrichts
• notenorientierte Form der Leistungsfeststellung
aus.

Allerdings fallen im direkten Vergleich des Kernlehrplans Englisch SI Realschule (KLP) und des Lehrplans für die Grundschule (GS) in Bezug auf die Kompetenzerwartungen in den Klassen 3+4 bzw. 5+6 große Parallelen auf, vor allem

• hinsichtlich der Orientierung an Bildungsstandards
• hinsichtlich der Nähe der Niveaustufen (Ende Klasse 4 = A1, Ende Klasse 6 = A2)
• hinsichtlich der Erfahrungsfelder (GS) und Lernsituationen (KLP)
• hinsichtlich der Schwerpunkte der Kompetenzbereiche
• hinsichtlich der Aufgaben und Ziele des Fachs: z.B. lebensweltlicher Bezug, Kommunikationsfähigkeit (KLP) – Authentizität, Bedeutungsfülle, sprachhandelnde Rolle (GS)
• hinsichtlich des Prinzips der Fehlertoleranz

Um in die sensible Übergangsphase möglichst fließend zu gestalten, sollte an das Vorwissen der Schüler/innen angeknüpft werden. Das Bild des Fundaments (Primarstufe), auf dem der Rohbau (Orientierungsstufe) errichtet werden soll, bietet sich hier an. Umso wichtiger ist es für den SI-Lehrer zu wissen, worauf er den Ausbau der Kompetenzen stützen soll. Als 'Baustellen' können hier zum Beispiel

• der kontinuierliche Ausbau einzelner classroom phrases zum classroom discourse
• der allmähliche Abbau unterstützender Verstehenshilfen (Gestik, Mimik, Bilder) bei der Texterschließung
• der Ausbau von gezielten, zweckgerichteten Leseübungen
• die schrittweise Anleitung zur eigenständigen schriftlichen Sprachproduktion nebst der zunehmenden Beachtung formaler Korrektheit (in der 'Endbearbeitung' eigener Texte)
• die Erweiterung der Erfahrungsfelder der Grundschule in der Wortschatzarbeit
• eine zunehmend kognitiv-regelorientierte Beschreibung von grammatischen Strukturen
• eine systematische Fehlerbearbeitung in gesonderten Unterrichtsphasen genannt werden.

Gerade in Bezug auf die Leistungsbewertung sollte in der Anfangsphase der SI das Prinzip des confidence building herrschen: Stärken sollen bewusst und Erfolgserlebnisse möglich werden: Das Motto "Das kann ich schon" geht vor "Das kann ich noch nicht".
Dies gilt sowohl für Klassenarbeiten als auch für rein diagnostische Tests. Aufgaben sollten so gestellt werden, dass sie Wissen – und nicht Unwissen! – abrufen. Zudem sollten sie inhaltlich motivierend eingebettet sein, zum Beispiel über einen Bildimpuls.

 

2. Leistungsbeurteilung im Fach Englisch

Welche Verfahren zur Leistungsbeurteilung kommen zur Anwendung?

A. Leistungsmessungsverfahren: Leistung als Ergebnis
 Feststellung eines Lernstands innerhalb einer Lerngruppe/Jahrgangsstufe durch ein einheitliches Verfahren auf der Basis bestimmter Indikatoren:

• Kompetenzstandards des Kernlehrplans
• Inhaltsgleichheit
• Zeitgleichheit
• Maßstabsgleichheit
• Beschreibung von 'Ist' und 'Soll'
• kriteriale bzw. soziale Bezugsnorm*
• summative, punktuelle Erhebung    

 Leistungsmessungen werden in mündlichen und schriftlichen Tests, in Klassenarbeiten und bei individuellen bzw. gruppenbezogenen Präsentationen (von Hausaufgaben, Projekten u. ä.) angewendet.

* „Bei der sozialen Bezugsnorm dienen als Vergleichswerte die Testergebnisse anderer vergleichbarer Personen. Die Beurteilung eines einzelnen Testergebnisses ist somit davon abhängig, wie hoch oder niedrig die Testergebnisse dieser vergleichbaren Personen ausfallen.“
„Die kriteriale Bezugsnorm bezieht sich immer auf ein festes Kriterium […] das Lehrziel, das sich ein Lehrer gesetzt hat. [Es] wird bspw. überprüft, ob die Leistung eines Schülers einen bestimmten Standard erreicht oder nicht.“

B. Leistungsbewertungsverfahren: Leistung als Prozess
 Leistungsfeststellung vor dem Hintergrund individueller Lernvoraussetzungen:

• individuelle Lernentwicklung
• Reife, Begabung, Lerntyp
• Lernumfeld
• individuelle Bezugsnorm*
• prozessuale, formative Erhebung (Lernaufgaben, Projekte)

 Leistungsbewertungen werden in Bezug auf die mündliche Leistung (aktive Beteiligung an Unterrichtsgesprächen, Häufigkeit und Qualität der Beteiligung), auf die Arbeitsmaterialien (z. B. Anfertigung einer Mappe, Vorhandensein der Materialien) sowie prozessbezogene Leistungen (Lernaufgaben, Projekt, Gruppenarbeit u. ä.) angewendet.

* „Die individuelle Bezugsnorm ergibt sich aus den [Leistungen] einer Person, die diese zu früheren Zeitpunkten in [denselben Kompetenzbereichen] erzielen konnte. Dadurch wird die Entwicklung eines Schülers abbildbar.“
Grundsätze zur Gestaltung und Beurteilung von Klassenarbeiten
Die Terminierung aller Klassenarbeiten erfolgt zu Beginn des Schuljahres in Absprache der Kolleginnen und Kollegen auf den Jahrgangsstufen untereinander und unter Berücksichtigung der schulinternen Besonderheiten und Schulfahrten. Klassenarbeiten müssen angekündigt werden,

Klasse 5-7: 6 Klassenarbeiten im Schuljahr
Klasse 8: 5 Klassenarbeiten im Schuljahr (Wegfall einer Arbeit durch die Lernstandserhebung D-M-E*)
Klasse 9-10: 4 Klassenarbeiten im Schuljahr

*Die Lernstandserhebung darf nicht als Klassenarbeit gewertet werden; die individuelle Leistung fließt in die sonstige Mitarbeit mit ein.

Ab Schuljahr 2014/15 muss in Klasse 10 eine Klassenarbeit als mündliche Prüfung durchgeführt werden. Zur Vorbereitung wird eine Klassenarbeit in Klasse 9 ebenfalls als mündliche Prüfung durchgeführt.

In Klasse 5 darf die Klassenarbeit eine Dauer von 45 Minuten nicht überschreiten.
In den Jahrgangsstufen 6 und 7 soll die Klassenarbeit eine Dauer von 60 Minuten nicht überschreiten.
Ab Jahrgangsstufe 8 wird die Dauer der Klassenarbeiten sukzessive und abhängig von den Aufgabenformaten und den abgeprüften Kompetenzen nicht zuletzt mit Blick auf die ZP auf bis zu 2 Unterrichtsstunden erweitert.

Auf allen Jahrgangsstufen werden rezeptive und produktive Leistungen mit geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgabenformaten erbracht, wobei der Anteil halboffener und offener Aufgaben ab Klasse 7 deutlich steigt.

Die Verteilung der Punkte erfolgt in der Regel nach folgendem Schlüssel:
Eine sehr gute Leistung wird erreicht ab 90%,
eine gute Leistung wird erreicht ab 80%,
eine befriedigende Leistung wird erreicht ab 2/3 (ca. 66%),
eine ausreichende Leistung wird erreicht ab 50% der erreichbaren Punktzahl.

Die Note ungenügend wird nur in besonders begründeten Ausnahmefällen erteilt.

Die schriftliche Leistung fließt zu etwa 40% in die Gesamtnote ein.

 

3. Kompetenzerwartungen im Fach Englisch am Ende der 10. Klasse

Welche Kompetenzen sollen unsere Schüler/innen am Ende der 10. Klasse erreichen?

Am Ende der Jahrgangsstufe 10 erreichen die Schüler/innen  die Kompetenzstufe B1 des GeR.
Auszüge aus dem Kernlehrplan Englisch für die Realschule:

Kommunikative Kompetenzen
Hörverstehen und Hör-Sehverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können Äußerungen und Hörtexte bzw. Hör-Sehtexte über Themen ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs sowie über Themen von gesellschaftlicher Bedeutung verstehen und dabei ausgewählte Hauptaussagen und Einzelinformationen entnehmen, wenn deutlich gesprochen wird.
Sie können
• Argumentationen und Diskussionen im Rahmen des classroom discourse verstehen
• einfach strukturierten Hör- und Filmsequenzen (u. a. Werbespots und Videoclips) wesentliche Elemente (u. a. Darstellungen der Personen, Beziehungsstrukturen, Handlungsstränge) entnehmen
• medial vermittelten, einfachen authentischen oder adaptierten Sachtexten (u. a. Fernsehnachrichten, Interviews) wesentliche Informationen entnehmen.

Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können sich in unterschiedlichen Situationen des Alltags an Gesprächen beteiligen und sich zu Themen und Inhalten ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs sowie zu Themen von gesellschaftlicher Bedeutung äußern.
Sie können
• sich argumentierend an Gesprächen beteiligen und dabei ihre eigenen Interessen, Positionen und Gefühle einbringen
• unter Anleitung formalisierte Gespräche (u. a. Befragungen, Vorstellungsgespräche, Bewerbungsgespräche) führen
• Gespräche beginnen, fortführen und beenden sowie bei sprachlichen Schwierigkeiten aufrechterhalten, d. h. sich auf die Gesprächspartnerinnen und -partner einstellen.

Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler können zu Themen und Inhalten ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs und zu Themen von gesellschaftlicher Bedeutung weitgehend zusammen-hängend sprechen, d.h. beschreiben, darstellen, berichten, erzählen, zusammenfassen und bewerten.
Sie können
• Arbeitsergebnisse präsentieren und Kurzreferate halten
• den Inhalt von Texten oder Filmpassagen zusammenfassen und über Einzelaspekte derartiger Texte und Filmsequenzen sprechen
• über eigene Erfahrungen und Interessengebiete berichten oder erzählen.

Leseverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können weitgehend selbstständig umfangreichere Texte aus Themenfeldern ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs sowie aus Themenfeldern von gesell-schaftlicher Bedeutung verstehen. Sie können dabei gezielt textinterne Informationen und externes Wissen heranziehen.
Sie können
• Sach- und Gebrauchstexten sowie Texten der öffentlichen Kommunikation (u. a. Kurzberichten in Jugendmagazinen, für Jugendliche gestaltete Internetseiten) wesentliche Punkte entnehmen sowie Einzelinformationen in den Kontext der Gesamtaussage einordnen
• vereinfachte literarische Texte vor dem Hintergrund wesentlicher Textsortenmerkmale verstehen (u. a. Figurendarstellung, Handlungsführung, Erzählperspektive) sowie inhaltliche und geläufige stilistische Besonderheiten (u. a. Metapher, Wiederholung, Vergleich) erkennen.

Schreiben
Die Schülerinnen und Schüler können weitgehend selbstständig zusammenhängende Texte zu Themen ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs sowie zu Themen von gesellschaftlicher Bedeutung in beschreibender, berichtender, erzählender, zusammenfassender und argumentativer Form verfassen.
Sie können
• Sachtexte (u. a. anwendungsorientierte Texte wie Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und argumentative Texte) verfassen
• einfache Formen des kreativen Schreibens einsetzen (u. a. Texte ergänzen, eigene Erfahrungen und Erlebnisse z. B. in Form von Gedichten darstellen)
• Sachtexte (u. a. Zeitungsartikel, Leserbriefe) und einfache literarische Texte (u. a. easy readers) bezogen auf Inhalt und Form persönlich wertend kommentieren.

Sprachmittlung
Die Schülerinnen und Schüler können in Alltags- und Begegnungssituationen schriftliche und mündliche Äußerungen bzw. Texte in der jeweils anderen Sprache so wiedergeben, dass ein durchgängiges Verständnis gesichert ist, vorausgesetzt ihnen steht hierfür ausreichend Zeit zur Verfügung.
Sie können
• als Mittler zwischen deutsch- und englischsprachigen Sprecherinnen und Sprechern aus einem kurzen Alltagsgespräch (u. a. zur Person, Verabredungen) Informationen erschließen und in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben
• den Inhalt von einfachen Sach- und Gebrauchstexten (u. a. Telefonnotizen, Speisekarten, kurzen und einfach gehaltenen Informationsbroschüren) in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben, sofern die Zusammenhänge ihnen vertraut sind.

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit
Aussprache und Intonation
Die Schülerinnen und Schüler können Aussprache- und Intonationsmuster weitgehend korrekt verwenden - möglicherweise auch mit Akzentfärbung.
Sie können
• auch in authentischen Gesprächssituationen und einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation weitgehend angemessen realisieren
• auch längere Textpassagen mit weitgehend bekanntem Sprachmaterial sinngestaltend vortragen.

Wortschatz
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen ausreichend großen Wortschatz, um sich zu ihrer persönlichen Lebensgestaltung, zu Themenfeldern ihres Interessen- und Erfahrungsbereichs sowie zu Themenfeldern von gesellschaftlicher Bedeutung auch differenzierter äußern zu können. (Vgl. hierzu die Übersicht über die thematisch-inhaltlichen Schwerpunkte in den Jahrgangsstufen 9/10.)
Sie können produktiv und rezeptiv einen funktionalen und thematisch erweiterten Grundwortschatz im Allgemeinen angemessen und routiniert anwenden, bei der Beschäftigung mit weniger vertrauten Themen und Situationen kommen jedoch gelegentlich noch Fehler vor.
Dies gilt für
• den classroom discourse (u. a. Erläutern, Erklären, Stellung nehmen, Argumentieren)
• den Bereich des interkulturellen Lernens
• das fachmethodische Arbeiten im Umgang mit Texten zur Beschreibung sprachlicher Phänomene
• das kooperative Arbeiten.

Grammatik
Die Schülerinnen und Schüler können im Allgemeinen ein gefestigtes Repertoire verwendungs-häufiger grammatischer Strukturen einsetzen. Zwar kommen Fehler vor, aber es bleibt klar, was ausgedrückt werden soll.
Sie können
• weitere Möglichkeiten einsetzen, um Zukünftiges auszudrücken
• weitere Modalitäten ausdrücken (modals and their substitutes)
• Informationen wörtlich und vermittelt wiedergeben (direct speech, indirect speech)
• räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes erkennen und ausdrücken.
Orthographie
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Orthographie eines funktions- und themen-bezogenen Wortschatzes und haben die grundlegenden orthographischen Gesetzmäßigkeiten weitgehend automatisiert.
Sie können
• typische orthographische Muster als Rechtschreibhilfen systematisch nutzen
• ein Rechtschreibprogramm für den Fehlercheck einsetzen.

 

4. Mündliche Prüfungen in Klasse 9 und 10

Wie laufen die mündlichen Prüfungen in Klasse 9 und 10 ab?

Auszüge aus dem Elternbrief zur mündlichen Prüfung:

„Liebe Eltern und Schüler/innen der Jahrgangsstufe __!

wir werden in Absprache mit der Schulleitung in den Klassen _______  am ________ eine mündliche Prüfung als Ersatz einer schriftlichen Klassenarbeit im Fach Englisch durchführen.
Laut §6 der Allgemeinen Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I sind wir dazu berechtigt, was die Auswahl einer Alternative zu einer schriftlichen Klassenarbeit in Klasse 9 betrifft; zum anderen sind wir dazu verpflichtet, was die Durchführung einer mündlichen Prüfung anstelle einer Klassenarbeit in Klasse 10 betrifft.

Die Note der mündlichen Prüfung ersetzt die Note der ___. Klassenarbeit.

Bis zur mündlichen Prüfung werden die Schüler/-innen sich intensiv mit dem Erproben der Prüfungsformate beschäftigen können. Sie werden sich über eine Themenliste von möglichen Sprechanlässen aus den Units _______ unseres Buches auf die Prüfungsteile vorbereiten können und sich dabei über die offiziellen Bewertungsrater mit den Bewertungskriterien vertraut machen.

Die organisatorische Bewältigung der Prüfungen macht es notwendig, dass für die Jahrgangsstufe ___ am ____________ kein regulärer Unterricht stattfindet (ausgenommen ist möglicher Nachmittagsunterricht!). Ihre Tochter/Ihr Sohn erhält einen Zeitplan, in dem festgehalten ist, wann sie/er sich in der Schule einzufinden hat. Nach der Anmeldung bei der Aufsicht im Vorbereitungsraum erhält jeder Prüfling Aufgaben und Materialien zu bestimmten Prüfungsteilen.

Nach einer Vorbereitungszeit von 30 Minuten wird die Gruppe in den Prüfungsraum gebeten. Die Prüfung beginnt nach einer kurzen ‚Aufwärmphase‘ und dauert ca. 25 Minuten.

Eine solche Prüfung berücksichtigt gemäß der Vorgaben des Ministeriums die Kompetenzbereiche „An Gesprächen teilnehmen“ (z. B. eine Diskussion) und „Zusammenhängendes Sprechen“ (z. B. ein Kurzvortrag) gleichermaßen. Jeweils zwei Fachlehrer werden eine Prüfung durchführen und die Festsetzung der Prüfungsnote im Anschluss der Prüfung vornehmen. Die Bekanntgabe der Noten erfolgt in der nächsten Englischstunde.

Nach erfolgter Prüfung haben die Schüler/-innen das Schulgebäude zu verlassen, um Störungen des Prüfungs- bzw. Unterrichtsbetriebs zu vermeiden.

Im Falle einer Erkrankung muss die Krankmeldung vor 8:00 (persönlich oder telefonisch) im Sekretariat erfolgen. Eine schriftliche Entschuldigung durch einen Erziehungsberechtigten bzw. ein ärztliches Attest sind erforderlich.“